IMPFBERATUNG

Für Eltern, deren Kinder ich in meiner Praxis betreue, biete ich ein orientierendes Impfgespräch an.

Aktuelle Impfbeiträge und -alternativen finden Sie
auf der Website unseres Vereins „Ärzte für Individuelle Impfentscheidung“

(www.individuelle-impfentscheidung.de).

Von den öffentlich empfohlenen Impfungen haben sich einige als effektive präventive medikamentöse Maßnahmen erwiesen. Verheerende Infektionskrankheiten wie Pocken, Diphtherie oder Kinderlähmung wurden durch weltweite Impfprogramme unter Kontrolle gebracht. Durch die moderne Impfstoffentwicklung sind auch wirksame Impfungen gegen Seuchen wie Malaria, Tuberkulose oder HIV in den Bereich des Möglichen gerückt.

Impfungen sind jedoch nur  e i n  Aspekt von Krankheitsvorsorge, und nicht immer der kostengünstigste, schonendste und effektivste. Zunehmend werden auch Impfstoffe zugelassen und empfohlen, bei denen der individuelle und gesellschaftliche Nutzen unklar ist. Da es sich beim Impfen um einen Eingriff an gesunden Menschen handelt, müssen Impfstoffe höchsten Sicherheitsansprüchen genügen. Nutzen und Risiko müssen genau untersucht und gegeneinander abgewogen werden.

Immer mehr Eltern fragen sich angesichts der ständig erweiterten Impfempfehlungen, ob die zuständigen Behörden hier die nötige Sorgfalt walten lassen.

Die Entscheidung, ob und gegen welche Krankheiten sie ihr Kind impfen lassen sollen, stellt an die Eltern sehr hohe Anforderungen. Nicht einmal die impfenden Ärzte haben genügend verlässliche Informationen für eine fundierte Beratung und Entscheidungshilfe. Sie stehen zudem unter starkem Druck seitens der Impfkommission und der Standesvertreter und sind einem Trommelfeuer von Impfstoffwerbung ausgesetzt. Sogar die ärztlichen Lehrveranstaltungen zum Thema Impfungen sind regelmäßig von der Pharmaindustrie gesponsert.

Die Forschung im Impfbereich wird fast ausschließlich von den Impfstoffherstellern finanziert und strebt den Wirksamkeitsnachweis von Impfstoffen an, ohne die Sicherheit und vor allem langfristige Nebenwirkungen ausreichend zu prüfen. Kommerzielle Forschungs­ergebnisse sind zudem oft manipuliert oder werden, wenn sie für das Produkt ungünstig ausfallen, unterschlagen.

Der Einfluss der Impfstoffhersteller reicht weit hinein in nationale Zulassungsbehörden, Impfkommissionen und sogar in die Weltgesundheitsorganisation. Die Mehrzahl der Mitglieder der deutschen ständigen Impfkommission STIKO deklarieren zum Teil gravierende Interessenskonflikte. Dies ist bei einem Gremium, das so wichtige und finanziell folgenreiche Empfehlungen herausgibt, nicht akzeptabel. Die Impfkommission verfügt zudem weder personell noch finanziell über die notwendigen Mittel, um Impfmaßnahmen unabhängig und umfassend zu bewerten. Zulassungsstudien der Hersteller sind in der Regel die einzige Entscheidungsgrundlage.

So hält nahezu jeder neu entwickelte Impfstoff über kurz oder lang Einzug in die offiziellen Impfempfehlungen, ohne dass Verträglichkeit, Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz genügend geklärt sind: Ist es sinnvoll, diese oder jene Krankheit zu verhindern oder auszurotten? Was sind die Langzeitfolgen der Impfung, führt sie tatsächlich zu mehr Gesundheit? Welche Kosten kommen auf das Gesundheitswesen zu, und welchen Effekt könnte man mit diesen Geldern in anderen Bereichen der gesundheitlichen Vorsorge erzielen?

Seit Jahren sind die Impfstoffe eine der umsatzstärksten Arzneimittelgruppen, mit den höchsten Wachstumsraten. Die öffentlichen Empfehlungen machen Impfstoffe zu profitablen Selbstläufern, denn Marketing wird weitgehend überflüssig. Zudem befinden sich die Impfstoffhersteller in einem geschützten Bereich: Bei empfohlenen Impfungen übernimmt der Staat jede Haftung. Die Hersteller können sich sogar die Begleitstudien nach der Markteinführung sparen, denn hier werden sie von den Zulassungsbehörden entlastet (die solche Studien jedoch auch nicht durchführen).

Ärzte sind zwar verpflichtet, bei Verdacht auf eine Impfkomplikation dem Gesundheitsamt Meldung zu erstatten, doch es ist ein offenes Geheimnis, dass nur ein Bruchteil der tatsächlichen Ereignisse gemeldet wird.

Die öffentlichen Impfempfehlungen werden ständig überarbeitet und in aller Regel erweitert. In kaum einem anderen europäischen Land wird so viel und so früh geimpft wie in Deutschland. Der derzeitige Impfkalender sieht fol­gende Impftermine vor:

STIKO-Empfehlungen (Stand 2015):

Ab 7. Lebenswoche: Rotaviren

3. Monat: Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hib, Hepatitis B, Polio, Pneumokokken, Rotaviren
4. Monat:
 Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hib, Hepatitis B, Polio, Pneumokokken, Rotaviren 
5. Monat:
 Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hib, Hepatitis B, Polio, Pneumokokken

12.-15. Monat: Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hib, Hepatitis B, Polio, Pneumokokken, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Meningokokken C 
16.-24.Monat:
 Masern, Mumps, Röteln, Windpocken (2. Impfung)

6.-7. Jahr: Teta­nus, Diphtherie, Keuchhusten

10.-15. Jahr bei Mädchen: HPV-Impfung (2-3x)

10.-18. Jahr: Tetanus, Diphtherie, Polio, Keuchhusten

Weitere Impfstoffe sind in Entwicklung oder Erprobung (Strepto­kokken, RS-Virus etc.), für andere wird die Impfempfehlung vorbe­reitet (Meningokokken B, Influenzaimpfung für Kinder). Die ursprüngliche Absicht von Impfpro­grammen, lebensbedrohliche Seu­chen zu verhindern, ist damit längst verlassen.

Die öffentlichen Impfempfehlungen gelten als „medizinischer Standard“. Jeder Arzt muss sie kommunizieren und die entsprechenden Impfungen anbieten. Bei Abweichung begibt er sich in eine juristische Gefahrenzone: Er kann haftbar gemacht werden für Krankheiten, die wegen unterlassener Impfungen auftreten.

Die meisten Ärzte bieten auf Grund dieser rechtlichen Situation keine Alternativen zum offiziellen Impfplan an. Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten eine Impfberatung nur, wenn anschließend auch tatsächlich geimpft wird, und geben den Ärzten mehr Geld, wenn sie mehr impfen.

Ärztliche Tätigkeit beruht jedoch nicht nur auf – scheinbar objektiver – Wis­sen­schaft, sondern hat viel mit Interpretation, Erfahrung und Intuition zu tun – manche sprechen auch von ärztlicher Kunst. Viele Ärzte haben daher ihre eigene Meinung zu den Impfempfehlungen. Eltern werden immer einen Arzt finden, der sie in Bezug auf Impfungen nicht unter Druck setzt, ihnen Alternativen aufzeigt und auf ihr gut informiertes Einverständnis Wert legt.

Impfnebenwirkungen sind ein Tabu­-Thema, denn es herrscht eine enorme Angst vor der so genannten „Impfmüdigkeit“. Und doch kann jede Impfung harmlose, schwe­re und – zum Glück sehr selten – le­bens­bedrohliche Nebenwir­kun­gen oder bleibende Impfschäden zur Folge haben.

Nebenwirkungen können betref­fen:

  • die Impfstelle: Schwellung, Schmer­zen, Rötung, Abszess etc.,
  • das Im­munsystem: Fieber, allergische Re­aktionen bis hin zum sehr seltenen le­bensbe­drohlichen aller­gischen Schock,
  • das Nervensystem: Schlaf­störung, Wesensveränderung, Krampf­­anfälle, Hirn­entzündun­gen, Nervenentzündungen und -schäden,
  • spezi­fische Or­gane, auf die der Impfstoff beson­ders einwirkt: z.B. Innenohr oder Bauchspeichel­drü­se bei der Mumpsimp­fung, oder die Gelenke bei der Rö­telimpfung.

Es gibt auch ernstzunehmende Hinweise auf unerwünschte Langzeitfolgen durch Impfungen:

  • In einer großen kanadischen Studie hatten siebenjährige Kinder ein um die Hälfte geringeres Asthmarisiko, wenn sie erst nach dem fünften Monat geimpft wurden.
  • In verschiedenen Entwicklungsländern wurde bei Säuglingen in den Monaten nach der Impfung eine erhöhte Sterblichkeit durch Infektionskrankheiten festgestellt.
  • In den reichen Ländern des Nordens ist der plötzliche Kindstod umso häufiger, je mehr Impfstoffe im ersten Lebensjahr empfohlen sind.
  • Diabetologen vermuten, dass die dramatische Zunahme der Zuckerkrankheit im Kindesalter mit den vielen und frühen Impfungen zusammenhängen.
  • Untersuchungen an menschlichen Nervenzellen und Tierversuche lassen befürchten, dass der Keuchhustenimpfstoff und die in vielen Impfstoffen enthaltenen Aluminiumsalze die Reifung und Entwicklung von Nervenzellen stören können.
  • Aluminiumsalze begünstigen auch Störungen im Immunsystem und können Autoimmunerkrankungen auslösen.
  • In Frankreich wurde ein leicht erhöhtes Risiko für Multiple Sklerose nach der frühkindlichen Hepatitis B-Impfung festgestellt.

Die Zunahme chronischer Krankheiten im Kindesalter könnte also unter anderem damit zusammenhängen, dass immer früher und immer mehr geimpft wird. Große Studien, in denen Ungeimpfte mit Geimpften über längere Zeit verglichen werden, wurden bisher nie durchgeführt. Es gibt keine verlässlichen Zahlen, mit denen man das Impfrisiko dem Risiko von Krankheiten und ihren Komplikationen gegenüberstellen kann – es bleibt viel Raum für Spekulation und Intuition. Das erklärt auch, warum sich im Impfbereich viele Fundamentalisten tummeln.

Bei der Impfentscheidung sollten Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen, sondern erst zu einer informierten Entscheidung kommen. In der „Salzburger Erklärung zur partizipativen Entscheidungsfindung“ vom Februar 2011 heißt es: „Wir rufen Patienten dazu auf, sich zu trauen, Bedenken und Fragen offen zu äußern und deutlich zu machen, was für sie wichtig ist; zu erkennen, dass sie ein Recht darauf haben, an ihrer Versorgung gleichberechtigt mitzuwirken“

Jede Impfung ist auch zu einem späte­ren als dem empfohlenen Zeitpunkt durchführ­bar, und wird dann in der Regel sogar besser vertragen: Die relative Belastung durch Impfzusatzstoffe wie Aluminium oder Formaldehyd sinkt mit Zunahme des Körpergewichts, und sowohl das Immunsystem als auch das Nervensystem sind mit zunehmendem Alter stabiler und weniger verletzlich. Ein späterer Impfbeginn, etwa im zweiten Halbjahr oder im Laufalter, ist eine durchaus vertretbare Alternative.

Zwischen den einzelnen Impfungen gibt es nur Minimalabstände, keine Maximalab­stände: „Jede Impfung gilt!“ Eine begonnene Impfserie muss nicht zwangsläufig fortgesetzt werden, wenn Sie Ihre Meinung ändern. Wenn Sie ihr Kind gegen mehrere Krank­heiten impfen lassen wollen, ist es bes­ser, Kombinationsimpfstoffe zu verwenden. Andernfalls sind zu viele Injektionen notwendig, die ihr Kind mit Schmerzen und Zusatzstoffen belasten.

Neuere Wirksamkeitsstudien zeigen, dass bei uns zu oft geimpft wird. In Skandinavien, Großbritannien und Österreich wurde bereits auf die Grundimmunisierung mit nur drei Impfungen – im 3., 5, und 12. Monat – umgestellt, mit nur einer Auffrischung zwischen dem 6. und 9. Geburtstag.

Sie sollten Ihr Kind nur imp­fen lassen, wenn Sie es für stabil genug halten. Insbesondere sollte das Kind körperlich wei­t­gehend gesund sein (Appetit, Energie und Stimmung normal) und kei­nem aktuellen Stress (z.B. größere Reise oder Sportwettkampf am Impftag) unterliegen. Ein abklingender Luftwegsinfekt ist kein Impfhindernis.

Der britische „Aluminium-Papst“ Christopher Exley empfiehlt, nach Impfungen mit Aluminium-haltigen Impfstoffen über drei Monate Mineralwasser zu trinken, das einen Gehalt an Silizium von über 30 mg/l hat (z.B. Gerolsteiner, Radenska, Volvic o.ä.). Dadurch wird das Aluminium gebunden und über die Nieren ausgeschieden. Eine medikamentöse Alternative ist Kieselgel, z.B. täglich 3 ml Sikapur Silicium-Gel F.

Für so genannte „homöopathische Impfun­gen“ gibt es keinen Wirksamkeitsbeleg.

Tipps für die Impfentscheidung finden Sie hier auf der Website der Ärzte für individuelle Impfentscheidung