Mein Kollege Steffen Rabe und ich haben am 4. September 2020 einen offenen Brief an die bayerische Staatsregierung geschrieben, in dem wir Stellung nehmen gegen die Abstandsregeln und die Maskenpflicht an bayerischen Schulen und dazu auffordern, sie abzuschaffen und den Bayerischen Rahmenhygieneplan zu überarbeiten.

Hier unser Brief: Offener Brief Wider die Maskenpflicht an bayerischen Schulen

Am 5. Oktonber 2020 antwortete uns die Servicestelle im Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege per eMail (hier der Text: Antwort StMGP Offener Brief 5.10.2020). Sie geht darin mit keinem Wort auf unsere Bedenken und inhaltlichen Forderungen ein, sondern zitiert – vermutlich  mit Textbausteinen –  den bayerischen Rahmen-Hygieneplan (dessen Überarbeitung wir forderten) und die Hygieneschutzmaßahmen (deren Unbedenklichkeit und Nutzen wir z.T. anzweifelten).

Des weiteren verweist sie auf zwei Veröffentlichungen von Fachgesellschaften: Die eine von mehreren medizinischen Fachgesellschaften  vom 3.8.2020 und die andere von der Leopoldina vom 5.8.2020, mitverfasst von Christian Drosten (Charité Berlin) und Lothar Wiener (RKI). Auch diese Veröffentlichungen gehen mit keinem Wort auf unsere Sorge ein, dass Kindern durch die Hygieneverordnungen an Schulen Schaden zugefügt werden könnte. Insbesondere finden sich dort keine Hinweise auf wissenschaftliche Studien, in denen die Abstandsregeln und das Tragen von Masken bei Kindern auf Unbedenklichkeit untersucht wurden.

Wir haben daher am 9. Oktober ein erneutes offenes Schreiben an die bayerische Staatsregierung geschickt, sozusagen die Antwort auf die unbefriedigende Antwort.

Den Text finden Sie hier: Wider die Maskenpflicht – die Antwort auf die Antwort.