Laut einer bundesweit orchestrierten Pressemeldung (z.B. FAZ 30.8.2020) empfehlen „die Kinderärzte“ bzw. empfiehlt Oberarzt Dr. Johannes Hübner (LMU München) die Grippeschutzimpfung für alle Kinder. In Zeiten der Corona-Pandemie gebe es eine gesellschaftliche Verpflichtung zum Schutz anderer. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rät angesichts der Corona-Pandemie zur Grippeimpfung. „Gleichzeitig eine größere Grippewelle und die Pandemie kann das Gesundheitssystem nur schwer verkraften“, sagte Spahn.

Im Gegensatz dazu empfiehlt die STIKO die Grippeimpfung weiterhin nur für Risikogruppen. Eine Impfempfehlung für die gesamte Bevölkerung sei „kontraproduktiv“ (DAZ 7.8.2020). Auch Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, ist der Meinung, vor dem Hintergrund begrenzter Kapazitäten bei Impfdosen und Verbrauchmaterialien solle man sich „auf den Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen konzentrieren“.

Nutzen der Grippe-Impfung fraglich

Die Impfung gegen Influenza kann zwar die Zahl der Grippeerkrankungen bei gesunden Erwachsenen leicht reduzieren – von 2 auf 1 Prozent (Demicheli 2018a) –, doch kommt es zu keiner nachweisbaren Verringerung von Arbeitsausfällen, Krankenhausaufnahmen, Komplikationen oder Todesfällen (Jefferson 2010, Demicheli 2014). Die verfügbaren Studien zum Grippeschutz für alte Menschen haben eine zu schlechte Qualität, um daraus Schlüsse zum Nutzen der Impfung zu ziehen. Auch für Schwangere und die Neugeborenen lässt sich kein sicherer Vorteil durch die Impfung belegen (AT 2010, Demicheli 2014, 2018a, Savitz 2015, Walsh 2019).

Die Impfung von medizinischem Personal zur Verhinderung der Übertragung von Influenza ist in ihrer Wirksamkeit nicht belegt (Thomas 2016, De Serres 2017). Rechnerisch müssten bis zu 32 000 Betreuerinnen oder Betreuer geimpft werden, damit unter ihren Schützlingen ein einziger Grippetodesfall verhindert wird. Eine ethische Pflicht zur Impfung lässt sich daraus nicht ableiten.

Auch bei Kindern wird die Impfempfehlung vor allem deshalb diskutiert, weil sie die Influenzaviren aus Gemeinschaftseinrichtungen mit nach Hause bringen und auf Risikogruppen wie ältere Verwandte übertragen können. Die Wirksamkeit der Impfung für dieses Szenario liegt jedoch rechnerisch bei weniger als 10 Prozent, so dass man den Großeltern gegenüber kein schlechtes Gewissen haben muss (Weidemann 2017).

Bei unter zweijährigen Kindern liegt die Impfwirkung im Placebobereich (Jefferson 2005, Smith 2006).

Bei über Zweijährigen ist die Wirkung auf die Erkrankungshäufigkeit bescheiden, auf schwere Krankheitsverläufe oder Komplikationen ist sie nicht belegt (Jefferson 2005, 2018). Geimpfte Kinder fallen sogar eher auf durch Schnupfen, Fieber und Abgeschlagenheit (Norhayati 2017). Risikogruppen wie Mukoviszidosepatienten und Asthmatiker scheinen von der Impfung nicht zu profitieren (Dharmaraj 2014, Cates 2013).

Niederländische Ärzte haben grippeartige Erkrankungen über zwei Winter analysiert und kamen zu dem Ergebnis, dass grippeartige Erkrankungen bei Geimpften und Nichtgeimpften gleich häufig auftreten. Bei Geimpften wurde zwar seltener das Influenzavirus nachgewiesen, es finden sich aber dafür umso häufiger andere Erreger, die die Lücke wieder füllen. Das Fazit der Autoren: „Wir vermuten, dass es einen Pool von Individuen gibt, die für Atemwegserkrankungen sehr empfänglich sind“ (van Beek 2017).

Impfnebenwirkungen häufig

Häufige Grippeimpfungen blockieren den Aufbau einer langfristigen und breit aufgestellten Influenzaimmunität (Carrat 2006, Bodewes 2009, 2011, McLean 2014, Gostic 2016, Saito 2017). Sie vergrößern dadurch die Wahrscheinlichkeit von Erkrankungen durch neue Virusvarianten. Die Influenzaimpfung immer größerer Bevölkerungsgruppen könnte sogar gefährliche Pandemien begünstigen (Kochmann 2010, Woolthuis 2017).

Die Grippeimpfung ist mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden. Schwere Impfkomplikationen oder -schäden sind zwar selten, die Wahrscheinlichkeit steigt jedoch mit der jährlichen Teilnahme an der Maßnahme. Durch die ständige Neuanpassung des Impfstoffs treten unter Umständen Nebenwirkungen auf, die man bei früheren Chargen selten oder gar nicht beobachtete.

Häufige Impffolge sind Schmerzen an der Impfstelle und Allgemeinreaktionen wie Abgeschlagenheit, Muskel-, Kopfschmerzen und Fieber. Seltener treten auch Gelenkbeschwerden und Muskelentzündungen auf. Bei einem von 20 geimpften Kindern kommt es zu schwereren Nebenwirkungen wie Fieber, Krankheitsgefühl, Magen-Darm-Beschwerden oder allergische Reaktionen (Bettinger 2014). Das Fieberkrampfrisiko liegt bei etwa 1:500 (BMJ 2010).

Kinder werden nach der Grippeimpfung infektanfällig (Rikin 2018). Die Zahl der Betreuungstage und der Krankenhausaufnahmen steigt im Vergleich zu placebogeimpften Kindern deutlich an (Hoberman 2003).

Grippeimpfstoffe können allergische Reaktionen hervorrufen, von mildem Nesselfieber über Atemnot bis hin zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock, dessen Häufigkeit mit einem bis zwei unter einer Million Impfungen angegeben wird (McNeil 2016). Ursache sind vor allem Reste von Hühnereiweiß aus den Viruskulturen. Bei Hühnereiallergikern ist daher Vorsicht am Platz. Die Grippeimpfung kann auch Eiallergien überhaupt erst auslösen (Yamane 1988).

Grippeimpfstoffe können die Bildung von Antikörpern gegen körpereigene Gewebe in Gang setzen und so die Entstehung von Autoimmunerkrankungen begünstigen (Nachamkin 2008, Perdan-Pirkmajer 2012) oder in ihrem Verlauf verschlechtern (Gunes 2015, Brauner 2017). Es kursieren zahlreiche Fallberichte von autoimmunen Blutgefäß- und Nierenentzündungen, autoimmuner Anämie sowie rheumatischen Erkrankungen in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung (Yanai-Berar 2002, Tavadia 2003, Montagnani 2011, Watanabe 2011, Soriano 2012).

Zu den impfungsbedingten Autoimmunreaktionen gehören auch Funktionsstörungen einzelner Nerven oder Nervengruppen und selten auch schwerwiegende neurologische Erkrankungen bis hin zur Enzephalitis (Nakamura 2003). Zahlreiche Meldungen an das deutsche Paul-Ehrlich-Institut betreffen Nervenentzündungen am Auge, Guillain-Barré-Syndrom, Enzephalitis oder Multiple Sklerose. Der Zusammenhang zwischen der Grippeimpfung und dem Guillain-Barré-Syndrom, einer schweren aufsteigenden Lähmungserkrankung, ist gesichert (Dodd 2013). Im Tierversuch wurde die Produktion der dafür verantwortlichen Antikörper nachgewiesen (Nachamkin 2008). Einer Auswertung des amerikanischen Meldesystems zufolge ist das Risiko, nach einer Grippeimpfung an einem Guillain-Barré-Syndrom zu erkranken, vierfach höher als nach einer Tetanus-Diphtherie-Impfung (Geier 2003). In den USA kommen jährlich 30 bis 40 Fälle der Nervenkrankheit zur Meldung, die innerhalb von sechs Wochen nach der Impfung aufgetreten sind und als Impfschaden entschädigt werden (Souayah 2007).

Die Massenimpfung mit dem Impfstoff Pandemrix gegen die „Schweinegrippe“ im Winter 2009/10 führte zu einer hohen Meldeziffer von neurologischen Impfnebenwirkungen wie Gesichtsnervenlähmungen und der unheilbaren „Schlafkrankheit“ Narkolepsie (Bardage 2011). In Schweden und Finnland, wo die Durchimpfungsrate über 50 Prozent betrug, wurde in den Monaten nach der Impfkampagne bei mindestens 290 Kindern Narkolepsie diagnostiziert. Die Sterblichkeit an der „Schweinegrippe“ war bei den durchgeimpften Schweden und Finnen trotzdem doppelt so hoch wie in Polen, wo überhaupt nicht geimpft wurde (8,1 vs. 4,7:1 Million Einwohner; Die Presse 2012).

Dem deutschen Paul-Ehrlich-Institut wurden zwischen 2001 und 2014 mehr als 80 Todesfälle nach Grippeimpfungen gemeldet. Der Zusammenhang mit der Impfung wurde von den Meldern für wahrscheinlich gehalten, lässt sich aber durch keine Untersuchung sichern.

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Referenzen

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