Ich begrüße alle Teilnehmer dieser „Freiheitsversammlung“ für die Wiedereinführung der Grundrechte.
Ich melde mich hier zu Wort, weil sich diese Veranstaltung ausdrücklich von ausländerfeindlichem rassistischem und antisemitischem Gedankengut abgrenzt.

Ich bin seit fast 30 Jahren niedergelassener Kinderarzt in München.
Ich bin hier, weil ich mir Sorgen mache um die psychische Gesundheit unserer Kinder, und auch vieler Erwachsener.
Ich bin besorgt um die Lebensgrundlage vieler Menschen in unserem Land.
Und ich mache mir Sorgen um die Situation in den ärmeren Ländern der Erde.
Dort wird unsere Pandemie-Politik kopiert.
Die Menschen leben von der Hand in den Mund und dürfen nicht mehr aus dem Haus.
Die UN hat vor einer Hungersnot von biblischem Ausmaß gewarnt. Über 200 Millionen Menschen ohne tägliches Essen.
Weltweit sterben durch die Ausgangssperren hundertmal mehr Menschen an Hunger als am Coronavirus.
In vielen Ländern werden jetzt auch Menschen getötet, die sich für Umwelt oder Menschenrechte eingesetzt haben.
Sie müssen wegen Corona zu Hause bleiben und sind leicht auffindbar.

Bei uns ist jeder vierte Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Hunderttausende werden arbeitslos.
Viele Selbstständige – vor allem im Kulturbereich und in der Gastronomie – verlieren ihre Existenz.
Der Stresspegel in vielen Familien übersteigt das erträgliche Maß.
Die Depressiven werden depressiver.
Die Zwanghaften werden zwanghafter.
Die Ängstlichen werden ängstlicher.
Die Wütenden werden wütender.
Alte Menschen sterben vor Einsamkeit. Viele sind alleine gestorben. Keiner durfte ihre Hand halten.
Die Abstandsregeln wurden eingehalten.
Tausend, vielleicht auch Zehntausende sterben oder sind gestorben, weil Diagnostik, Therapien und Operationen nicht stattgefunden haben. Betten mussten freigehalten für Corona-Patienten, die nie kamen.

Bei meiner kinderärztlichen Tätigkeit fällt mir auf:
Viele Kinder sind traurig. Ihnen fehlt der Kontakt mit Freunden, mit den Großeltern.
Die Familien wurden zerrissen – kein Staat darf das.
Es gibt jetzt auch mehr Kinder, die Angst haben. Sie haben Angst vor anderen Menschen, weil sie kaum noch Kontakt nach außen haben.
Sie haben Angst vor anderen Menschen, weil man ihnen sagt, von denen geht eine Gefahr aus.
Der Hauch des Todes in der Atemluft.
Sie sollen die Abstandsregeln einhalten.
Manche Kinder tragen sogar Masken.
Feuchte Lappen, auf denen sich Krankheitserreger besonders wohlfühlen.
Feuchte Lappen, die Kleinkinder in Sauerstoffnot bringen.

Wir sperren die Kinder ein, weil es von Beginn der Pandemie an hieß, sie sind Virenschleudern.
Auch Christian Drosten behauptet das.
Seine Studie weist eklatante statistische Fehler auf.
Kinder sind keine Coronavirusschleudern.
Sie werden von diesem Virus nicht krank, und sind kaum ansteckend.
So stand es kürzlich im Ärzteblatt.
Wir wissen das aus Österreich, Schweden, Island, Italien und den Niederlanden.
Christian Drosten hin oder her.

Neulich hat eine Mutter telefonisch einen Termin bei mir abgesagt.
Die Nachbarn beschimpfen sie, sie soll mit ihren Virenschleudern zu Hause bleiben.
Sie halten die Abstandsregeln nicht ein.

Wenn wir Ansteckungen durch Kinder verhindern wollen, egal mit welchem Virus, dann müssen wir sie jeden Winters monatelang einsperren, und ihre Eltern gleich mit.

Die Kinder wochenlang zu Hause, und dann noch Home Office.
Wie sollen das die Eltern stemmen? Die alleinerziehenden Mütter?
Warum gibt es für sie kein Betreuungsgeld, keinen Kündigungsschutz?
Wo bleibt die Familienministerin?
Die Pandemiemaßnahmen sind von Männern für Männer gemacht.

Herr Drosten warnt vor der Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten.
Die Bundesbildungsministerin Karliczek will den Unterricht einschränken, bis es einen Impfstoff gibt. Auch Herr Söder.
Unterricht unter Einhaltung der Abstandsregeln.
Maskenpflicht auf dem Schulhof, auf der Toilette, in den Gängen.
Bis ein Impfstoff kommt, der vielleicht auch nie kommt.
Der riskant ist, weil er in den Stoffwechsel der menschlichen Zelle eingreift.
Der im Eilverfahren hergestellt und zugelassen wird.
Weil im Notstand das Arzneimittelgesetz nicht gilt.
Da wird die Abstandsregel nicht eingehalten.
Noch ein Grund, den Notstand zu beenden.
Die Grundrechte hängen ab von einem Impfstoff – was für eine Dystopie.
Und sollte ein Impfstoff kommen, brauchen wir vier Jahre, um die ganze Bevölkerung zu impfen.
Gibt es bis dahin SARS-CoV2 überhaupt noch? Oder haben wir dann SARS-CoV3, 4, 5 oder 6?

Noch haben wir keine Gesundheitsdiktatur. Unsere Demokratie, unser Rechtsstaat funktionieren noch.
Der Immunitätsausweis, den Herr Spahn wollte, ist vom Tisch.
Sein zentralisiertes Gesundheits-App ist vom Tisch.
Herbe Niederlagen für unseren Herrn Minister.
Er lässt allerdings nicht locker – er will den Immunitätsausweis, komme was da wolle.
Das sagen nicht Verschwörungstheoretiker, sondern das sagt die Tagesschau.

Das Parlament hat sich jedenfalls die Kontrolle bewahrt über den Ausnahmezustand – der Gesundheitsminister wollte das anders.
Jetzt muss das Parlament diesen Spuk beenden – darum geht es heute.

Und es geht um die Kinderrechte.
Vor allem um  das Recht auf Bildung: 1,8 Milliarden Kinder weltweit sind derzeit nicht in der Schule, mehrere Millionen Kinder in Deutschland. Sie werden online beschult.
Was für eine Absurdität. Was für eine Vorstellung von Schule.
Was ist mit dem Recht auf Bildung in Familien, in denen es kein Internet gibt, keinen Computer, keinen Drucker?
Bei Kindern, deren Eltern kein Deutsch verstehen?
Die Kinder sitzen wochenlang vor irgendwelchen Bildschirmen.
Die Kinder einer syrischen Familie, die ich kenne, schlafen sogar vor dem Fernseher.
Die Kinder werden auf Bildschirme konditioniert.
Sie verlieren das Gefühl für Gemeinschaft und Solidarität.
Sie verlieren die Fähigkeit, sich mit anderen Kindern auseinanderzusetzen.
Sie verlieren die Fähigkeit, sich mit Krankheitserregern auseinanderzusetzen.
Sie versuchen nur noch, die Abstandsregeln einzuhalten.
Sie machen im Supermarkt einen weiten Bogen um uns.
Das haben sie gelernt.

Haben Sie die Bilder aus den wiedergeöffneten Schulen gesehen?
Die Schulbänke auf Abstand, die Schüler auf Abstand.
Was für ein absurdes Theater.
Die Schüler sollen Masken tragen, in den Gängen, Im Schulhof.
Liebe Eltern, stellt euch auf die Hinterfüße: Ruft bei der Corona-Hotline des Kulturministeriums an, schließt euch zusammen und stürmt das Büro der Schulleitung. Es gibt in Bayern keine Maskenpflicht an Schulen. Es ist nur eine dringende Empfehlung, die von ängstlichen Schulleitern maximal umgesetzt wird.

Kindergärten und Schulen müssen sofort wieder geöffnet werden, für alle und ohne Einschränkungen, ohne Maskenpflicht, ohne Abstandsregeln.
Die Pandemie ist für’s Erste vorbei. Kinder stecken niemanden an.

Es gibt ein Recht für Kinder auf Spiel mit anderen Kindern.
Die Kinderspielplätze sind jetzt wieder offen, aber nur unter Einhaltung der Abstandsregeln.
Die Abstandsregeln. Bei Kindern. Schluss damit.
Und was ist mit den Kinderrechten der minderjährigen Flüchtlinge?
Ganze 47 Kinder sind aus griechischen Lagern nach Deutschland gekommen. 47 von mehreren Tausend.
Unter Einhaltung der Abstandsregeln.

Das Asylrecht ist seit Wochen ausgesetzt.
Das Leben von Flüchtlingen hat keinen Preis.
Liebe AfD-Mitglieder: Ihr könnt nach Hause gehen.
Ihr habt schon gewonnen.

Wir wissen alle: Die Coronavirus-Krankheit ist nicht ungefährlich.
Für pflegebedürftige alte Menschen kann sie das Ende bedeuten.
Aber es sterben jedes Jahr 60 000 Menschen an Lungenentzündung.
Vor allem alte Menschen. Es würde reichen, diese Gruppe zu schützen.
Es gibt viele kreative Konzepte,
ohne Entwürdigung der Menschen,
ohne Entwürdigung der Kinder,
ohne Überwachung, ohne Zwang, Strafen.
Bessere und billigere Konzepte als Millionen Kinder vor der Glotze, Millionen Arbeitslose, Millionen Hungernde, Milliarden Schulden.
Dazu jetzt auch noch Schulden von 30 Milliarden Euro durch den Kauf von Kampfflugzeugen durch AKK.

Wir müssen jetzt umschwenken. Spätestens jetzt.
Schon seit Mitte März ist  klar, dass die Erkrankungszahlen rückläufig sind, noch vor dem Lockdown.
Herr Spahn hat uns das erst am 17. April in einer Pressekonferenz verraten.
Nach fast vier Wochen Lockdown.
Eine Wirkung der Pandemie-Maßnahmen lässt sich nicht nachweisen.
Das haben uns zahlreiche Wissenschaftler vorgerechnet.
Weder die Schließungen noch die Ausgangssperren
noch die Masken noch die Abstandsregeln.

Die Pandemie macht, was sie will. Jetzt geht sie erstmal zu Ende.
Seit Anfang Mai steckt sich kaum noch jemand an.
Eigentlich hätte man da entwarnen müssen.
Den Menschen die Angst nehmen.
Stattdessen wurde das Panikniveau weiter hochgetrieben.
Stattdessen kam die Warnung von Frau Merkel, jede Sekunde wachsam zu sein.
Wie im Krieg.
Stattdessen kam die Maskenpflicht.
Sogar Kinderärzte und Psychologen sollen Masken tragen.
Ich persönlich empfinde das als tiefe Demütigung.

Statt dessen kommen sie uns jetzt mit der Nachricht, allen Ernstes, das Virus könne sich auch in stehender Raumluft verbreiten.
Ja, auch Herr Drosten hat das bestätigt.
Da würde kein Abstand und keine Maske helfen.
Die Gefahr, der Tod lauert überall.
Bei jedem Atemzug. Fürchtet euch!
Die Konsequenz im O-Ton der Süddeutschen Zeitung:
Dauerlüften, Ventilatoren, und das Leben nach draußen verlagern.
So könnte es kommen: Alle Münchner in Quarantäne in den Englischen Garten!

Und sie kommen uns mit dem Kawasaki-Syndrom, an dem einige Kinder erkrankt sind.
Das hat nichts mit Motorrädern zu tun, sondern mit den Blutgefäßen.
Die Tagesschau titelte: „Immer mehr schwere Fälle bei Kindern“.
Das ist eine glatte Lüge, die den Eltern Angst machen soll.
Es gab auch schon vor SARS CoV-2 jedes Jahr 450 Fälle – oft ausgelöst durch Coronaviren, die jedes Jahr ein Sechstel bis ein Drittel aller Atemweginfekte ausmachen.
Nach einer SARS CoV-2-Erkrankung waren es bisher nicht einmal 10 Fälle.

Und sie kommen uns mit der zweiten Welle,
Frau Merkel, Herr Spahn, Herrr Söder, Herr Drosten und das Robert-Koch-Institut.
Dabei gab es bei uns schon keine richtige erste Welle mit Hunderttausenden Toten.
Lasst die zweite Welle kommen, wenn sie denn kommen soll.
Wir wissen, wie das geht:
Hände waschen, in den Ärmel husten oder niesen,
Keine Großveranstaltungen.
Risikogruppen schützen.
Bis alles wieder vorbei ist.
Wir brauchen dazu weder Zwang noch Strafen.
Weder Polizei noch Immunitätsausweise.
Weder Spahn noch Söder.

Wegen dieser zweiten Welle, von der niemand weiß, ob sie kommt, bleiben die Grundrechte eingeschränkt.
Das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung: Die Polizei kann sie stürmen, wenn unerlaubter Besuch da ist.
Die Berufsfreiheit: Künstler dürfen nicht auftreten. Gastwirte zeigen auf leere Stühle. Theater und Kinos machen pleite.
Die Versammlungsfreiheit: Heute dürfen hier nur 100 Menschen stehen, alle anderen sind illegal, geduldet. Die Polizei kann einschreiten, wenn der Mindestabstand von anderthalb Metern und andere Auflagen nicht eingehalten werden.
Das Recht auf Freizügigkeit, auf Bewegungsfreiheit: Die Grenzen sind immer noch geschlossen, obwohl das völlig sinnlos ist.
Das Asylrecht. Die Grenzen sind auch für Flüchtlinge dicht – vielleicht der Grund von Seehofers Sturheit.
In Griechenland vegetieren seit Monaten Zigtausende in Flüchtlingslagern.
Herr Aiwanger hat doch kürzlich 10 000 Matratzen gekauft, die für Coronapatienten nicht gebraucht werden. Das wäre doch einmal eine lebensrettende Aktion: bevor diese Matratzen in der überdimensionierten Staatskanzlei eingelagert werden und verschimmeln, könne man sie für Kriegsflüchtlinge aus den katastrophalen griechischen Flüchtlingslagern hernehmen.
Die Frage ist nur: was machen wir mit Aiwangers 90 000 Wischmops?

Und der wichtigste Artikel im Grundgesetz, Artikel 1:
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Vor allem er ist eingeschränkt.
Meine Würde ist seit Wochen angetastet, weil ich mich nur heimlich mit anderen treffen kann.
Die neuesten Bestimmungen sagen – und jetzt hören SIe alle zu:
„Es ist nun wieder möglich, neben einer weiteren Person auch die engere Familie, das heißt neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen“.
Welcher Jurist hat sich diesen Schwachsinn, diese Demütigung ausgedacht?
Innenminister Herrmann hat dazu aufgefordert, Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen der Polizei zu melden.
Denunziation entwürdigt uns, Denunzianten entwürdigen sich selbst.
Auch nutzlose Masken demütigen uns.
Überwachungsphantasien wie Corona-App oder Immunitätsausweis ängstigen und entwürdigen uns.
Falsche Zahlenspiele, kritiklos wiedergegeben von der Mainstream-Presse, ängstigen und entwürdigen uns.
Die wirtschaftliche Existenz zu verlieren entwürdigt Millionen Menschen.
Milliarden Schulden belasten uns und unsere Kinder, nehmen uns und ihnen Zukunftsperspektiven, entwürdigen uns alle.

Der Rechtsphilosoph Uwe Volkmann hat gesagt: „Nicht das Leben als solches will unsere politische Gemeinschaft um jeden Preis schützen, sondern das Leben in Würde. Daraus ergibt sich das Recht, in einer Gesellschaft zu leben, die anders aussieht als die von Nordkorea“.

Im März 2020 hat der Bundestag die Aussetzung der Grundrechte beschlossen.
Ein Beschluss, der Angst macht: Wie schnell kann es so weit kommen.
Am Anfang war Panik. Jetzt sind wir klüger:
Corona ist kein Grund zur Panik. Viele sind bereits immun, ohne es zu wissen, und die übrigen werden das mit der Zeit ebenso.
Viren verändern sich, wir verändern uns.
Viren lassen sich nicht auf Null bringen, aber wir können mit ihnen leben.
Wer sie auf Null bringen will, der ist auf dem Weg nach Nordkorea.

Liebe Abgeordneten, Schluss jetzt mit dem Ausnahmezustand.
Entreißt Herrn Spahn die Ermächtigung.
Liebe Regierungspolitiker, lieber Herr Söder:
Eure Reaktion auf das Coronavirus war von Panik getrieben.
Und ihr habt die Bürger in Panik versetzt.
Jetzt ist es vorbei.
Schlaft euch mal wieder aus und überlegt dann, wie wir schnellstmöglich wieder zum Normalzustand zurückkehren.
Oder übergebt euren Job an andere.
Und steckt das Robert-Koch-Institut in Quarantäne, damit es uns nicht weiter nervt mit unprofessionellen, unerträglichen Zahlenspielereien.

Ein Ruck geht durch die Gesellschaft.
Die sogenannte Lockerung nimmt Fahrt auf.
Weil die Menschen auf die Straße gehen.
Ja, liebe Journalisten:
Hier stehen Demokraten, rechtschaffene Bürger, Eltern, Familien – keine Rechtsnationalen, Impfgegner oder Verschwörungstheoretiker.
Hier stehen aufgeklärte Demokraten und fordern die Bürgerrechte zurück.
Hier stehen auch Wähler der Grünen, einer Partei, die als Oppositionspartei versagt hat und lieber kuscht, gebannt von der steigenden Beliebtheit der aktionistischen Regierungspolitiker. Aus den Reihen der Grünen wurden sogar Impfpflicht und härtere Polizeieinsätze gefordert. Päpstlicher als der Papst – was für eine Enttäuschung.
Liebe Politiker und Journalisten: wenn Rechte und Verschwörungstheoretiker auf die Straße gehen, fragt sie doch mal was sie antreibt. Vielleicht gehören einige ja zum dem Prekariat, das wir jetzt gerade vergrößern, zu den 4 Millionen Langzeitarbeitslosen, Mini-Jobbern und Hartz-IV-Empfängern.
Menschen, die verständlicher Maßen verzweifelt sind.
Und die wütend sind auf den obszönen Reichtum, mit dem manche meinen, die Wissenschaft, die Medien und die Weltpolitik beeinflussen zu dürfen.

Und lieber Werner Bartens von der Süddeutschen Zeitung: Sie haben geschrieben, die Menschen sollen jetzt die Kurve der Dummheit flachhalten und nicht auf Besserwisser hören, sondern auf diejenigen, die Expertise haben und die richtigen Schlüsse ziehen.
Herr Bartens, Sie wissen anscheinend genau, was richtig ist.
Es gibt allerdings genug Experten, die anderer Ansicht sind als Sie und die Experten der Regierung.
Einer von denen hat sich bei seinen Prognosen auch schon mehrmals übel getäuscht.

Liebe Freiheitsliebende – es geht jetzt auch darum, wie es in unserer Gesellschaft weitergeht.
Ich stelle mir vor:
Mit Solidarität statt Denunziation.
Mit einem Lächeln statt mit Gesichtsmasken.
Mit sozialem Engagement statt Ausgangssperren.
Mit einem grünen Wirtschaftsplan statt mit Kampfflugzeugen
Mit Klimaschutz statt mit Unterstützung von Steuervermeidern.
Mit fairem Handel statt Freihandel und Ausbeutung.
Mit europäischer Solidarität statt mit Grenzschließungen.
Mit einer unabhängigen Untersuchungskommission, der die Regierung und ihre Behörden zur Rechenschaft zieht.

Das bedeutet für mich neue Normalität
Nicht die Verstetigung der Pandemie-Maßnahmen.
Die Menschen wollen in diesem Land wieder atmen
und sich dabei ins Gesicht sehen.
und umarmen.
Hand in Hand.
Ohne Abstandsregeln.
Ohne Angst.
In Freiheit.

Dr. med. Martin Hirte